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Was "typisch Deutsch" ist? Ich sag's euch!!

Gartenzwerg und Sauerkraut, Bier und Oktoberfest: Das sind nur wenige Beispiele, die viele Menschen mit Deutschland verbinden. Andere wiederum denken an Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit, wieder andere an klassische Musik, Schiller, Goethe & Co. Was typisch deutsch ist, hängt also stark vom Betrachter und vom jeweiligen Kontext ab. Und vorab schon mal der wichtigste Grundsatz: Verallgemeinerungen sind immer Unsinn! Der/die Deutsche an sich wird im Ausland gerne mal mit gewissen Assoziationen und ja auch Stereotypen in Verbindung gebracht. Beispielsweise vorrangig für Amerikaner ist "Bayern = Deutschland", bzw. in jener Vorstellung tragen halt alle Deutschen (das ganze Jahr) Dirndl und Lederhosen. Aber Europa ist dort für viele auch ein "Land".  Grafik: Collage   Das gilt allgemein hin als „ Typisch Deutsch “: 11 Beispiele Pünktlichkeit: Als besonders pünktlich gelten Deutsche vor allem bei Menschen aus Ländern mit einem etwas lockeren Umgang mit der Zeit – etw...
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Linke Politik ist nicht "vorbei" - sie ist überfällig!

Kanzler Merz sagte 2025 beim Blick auf das (vorläufige) Ergebnis der Bundestagswahl seinerzeit " Linke Politik ist vorbei! ". Nun, das ist derselbe Mensch, welcher 2018 die AfD halbieren wollte - damals lag sie ca. bei 14%. Derselbe Mensch, der mit seinen Äußerungen ( Stadtbild-Debatte , Lifestyle-Teilzeit , Belém-Bashing und Co. ) mehr und mehr beim Volk aneckt und eigentlich schon sämtliche Bevölkerungsgruppen durchbeleidigt oder herabgewürdigt hat. Naja, vielleicht bis auf Babys und Kleinkinder... aber was nicht ist, kann ja noch werden: " Diese Säuglinge mit ihrer Vollversorgungsmentalität und ständig diese Milch-Life-Balance. Schluss mit faul an der Brust rumhängen - LAUFEN LERNEN! ".  Ich meine, wir kennen ja alle sein "Herz für Kinder": Bei der gleichnamigen Spenden-Gala im Dezember 2024 wollte er zunächst sehr komplex für jeden Prozentpunkt, den die CDU in den Umfragen nach Silvester hat, 100 Euro spenden . Seinerzeit lag die CDU/Union in den Um...

Fußball = Boykott?

Was haben wir in den vergangenen Jahren nicht für wundersame Konstellationen erlebt, mit der schönsten Nebensache der Welt?  2018 vergab die FIFA die Fußball-WM (der Männer) an Russland (da hatte man schon vier Jahre lang die Krim annektiert), 2022 an Katar (Stadionbesuch bei +35 Grad oder Public Viewing daheim zur Weihnachtszeit mit Glühwein statt Dosenbier), 2034 ist Saudi-Arabien dran - auch so ein Staat, der für Pressefreiheit und Menschenrechte überall bekannt ist. Und dieses Jahr also in den USA nebst Kanada und Mexiko. FIFA-Chef Gianni Infantino hat Trump einen kiloschweren, selbst erschaffenden Friedenspreis überreicht (den gab es früher nicht) und eine Medaille, die sich der US-Präsident selbst umhängen durfte. Kritiker empfanden die Show als reine Selbstdarstellung - außerdem soll die FIFA als Organisation laut Statuten eigentlich unpolitisch sein. Naja. Unabhängig davon: Was derzeit in den USA abgeht, ist eigentlich unterirdisch. Und mit dem sportlichen Großereignis bek...

Bayern ist Meister? Aha, was gibt's zu Essen? Wie wär's mit Hühnersuppe?

Am Wochenende wurde der FC Bayern München (die Herren -  die Damen können in Kürze nachziehen und ebenfalls vorzeitig den Titel holen ) deutscher Fußballmeister. Mal wieder. Zum 35. Mal in der Geschichte... FÜNFUNDDREIßIG MAL. Der DFB ist gerade in seiner 63. Spielzeit. Rein rechnerisch hat der FC Bayern also mehr als jede zweite Saison gewonnen. Und dieses Mal mit einer Dominanz, dass man befürchten muss, dass es (auf Dauer) ziemlich langweilig in der Bundesliga werden dürfte bzw. bleibt. Da waren Siege gegen Bremen und Berlin (je 4:0), Hamburg (5:0), Hoffenheim (5:1),  Leipzig (6:0),  Freiburg (6:2)  oder Wolfsburg (8:1) - und das waren nur die Heimspiele. In ihren eigenen Stadien bekamen Frankfurt, Bremen und M'Gladbach (je) drei Tore eingeschenkt, Heiden- und Hoffenheim je vier, Stuttgart, Leipzig und St. Pauli sogar fünf. Sie können nach dem 30. Spieltag 79 Punkte auf dem Konto verbuchen - diese resultierten aus 25 Siegen, vier Unentschieden und nur einer Nieder...

Es ist doch alles gar nicht so schlimm... oder doch?

Starten wir mit etwas Sarkasmus: Aus Angst vor Wärmepumpen, veganem Essen und Gendern haben Menschen bei den letzten Wahlen großteils CDU und nicht minder viele AfD gewählt. Jetzt müssen sie länger arbeiten , mehr für Lebensmittel bezahlen und dürfen nicht mehr krank sein . Glück gehabt!  Bei den vergangenen Landtagswahlen wurde deutlich, dass immer mehr Arbeiter_innen die AfD wählen . Viele "aus Protest". Komisch. Schon der seinerzeitige  AfD-Chef Lucke hatte in der Finanzkrise sinngemäß gesagt, wir müssten die Löhne der Arbeiter senken, um aus der Krise zu kommen . Wusste das der/die Arbeiter_in? Nein, es stand ja schließlich nicht in der BILD-"Zeitung". Aber Scherz beiseite. Streng genommen , dürfte man die Mitglieder der AfD im Übrigen auch gar nicht "Nazis" nennen, denn das ist ja die Kurzform von " Nationalsozialisten ". In der AfD sind aber alles andere als Sozialisten . Sie sind Kapitalisten, durch und durch. Und wenn man den Vergleich ...