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Was kann KI (und was nicht)?

Kaum ein anderer Begriff ist in kürzester Zeit so omnipräsent:  Künstliche Intelligenz (KI) oder wie sie im Englischen genannt wird "artificial intelligence" (kurz AI) ist in aller Munde. Rein wissenschaftlich gesehen ist es ein Forschungsgebiet der Informatik. Es handelt sich dabei um verschiedene daraus hervorgegangene Klassen algorithmischer Problemlösungsverfahren, die anhand von Eingaben aus ihrer Umgebung bestimmte Handlungen ausführen. Und diese Einleitung aus Wikipedia erläutert im Grunde schon ganz gut, was KI (noch) hauptsächlich macht: Raten. ChatGPT basiert zum Beispiel darauf, dass es Wörter aneinanderreiht, die am meisten Sinn machen und am Ende wird daraus ein Text, dem mittlerweile viele vertrauen. Und ich gebe zu, auch ich befrage zu vielerlei Themen gerne mal Gemini oder ChatGPT. Und ja, man muss diese Antworten, die man erhält, immer kritisch prüfen, aber in einem langwierigen Prozess haben wir mittels Gemini unser Heimnetzwerk in den Griff bekommen und ra...
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Was los... FDP?

Nach langer Zeit ist die Partei endlich wieder in aller Munde. Es tut sich was! Wir erinnern uns... Bei der vorgezogenen Bundestagswahl 2025 , die darauf gründete, dass die FDP die Ampel-Koalition ( geplant ) platzen ließ, quittierten die Wähler_innen dies mit mageren 4,3%. Folge: Die FDP verabschiedete sich nach 2013 zum zweiten Mal aus dem Bundestag. Jetzt also der Parteitag in Berlin. Der bisherige Parteichef Christian Dürr hatte angekündigt, nicht mehr zu kandidieren. Und das war eine kurze Karriere: 2025 hatte Christian Lindner als Parteichef die Brocken hingeschmissen, nachdem die besagte Bundestagswahl desaströs für die Liberalen ausging. Dann übernahm ein 49-jähriger das Ruder - noch jünger war beim Amtsantritt 2001 nur ein gewisser Guido Westerwelle , 2013 ein 34jähriger Christian Lindner sowie dessen Vorgänger Philipp Rösler. Nachdem die FDP 2026 in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz am Wiedereinzug in die Landtage gescheitert war, sprach sich eine deutliche Mehrheit des...

Links-grüne Traumtänzerei...

 ...mehr als diese drei Worte braucht es hierzulande nicht, um jedwede Idee bereits im Keim zu ersticken, jeden progressiven Gedanken abzuwürgen. Egal welcher Geistesblitz: Ein stumpfes Etikett und die Diskussion scheint beendet, ohne ein einziges wirkliches Argument. Wer sich hingegen etwas Mühe macht und durch die Geschichte schaut, merkt schnell, was heute als Traumtänzerei (o.ä.) betitelt wurde, ist morgen schon schlicht der banale Alltag, eine Selbstverständlichkeit, über die niemand mehr (ernsthaft) diskutiert. Beispiele gefällig? Bitteschön: Quelle: Web.de , Welt und FAZ - Bild: Collage Vor grauer Uhrzeit erfand der Mensch das Rad - nicht wenige waren der Meinung, dass dies die Götter erzürnen würde. Etwas später hatten Menschen Angst vor Elektrizität. Moment... zu abstrakt? Zu lange her? Bitte: 1976 wurde die Anschnallpflicht in Autos "obrigkeitsstaatliche Bevormundung" genannt. Viele Frauen (und Männer) verweigerten das Anschnallen, oft aus Sorge um den Komfort, Kn...

DAS TRUMP-PHONE IST DA!

Hurra Hurra! Monatelang wurde der Launch des "T1" verschoben - manche der 600.000 Vorbesteller bangten, ob sie das Gerät überhaupt erhalten und ihre 499 Dollar bzw. die 100 Dollar Anzahlung womöglich futsch seien. Doch nun können es alle amerikanischen Idio - Patrioten endlich in den Händen halten. Das Smartphone mit "Premium-Performance. Mit Stolz amerikanisch". Doch es ist auch mit diesem Masterpiece wie mit Trump selbst (Achtung, Mörder-Wortwitz!) - nicht alles Gold, was glänzt. Es kommt neun Monate zu spät , dafür sieht es einem zwei Jahre alten Handy aus Taiwan verblüffend ähnlich. Natürlich ist es goldfarben, natürlich steht "Trump" darauf - viermal! Bild: Collage Warum ist diese eigentlich-Banalität nun wieder ein Grund für einen Post meiner Lieblings-Orange?  Da ist zunächst einmal die ursprüngliche Ankündigung, das Telefon sei "made in USA". Da wage ich mal keck die Behauptung, dass da der Wunsch Vater des Gedanken war. Ich weiß gar n...

Wunden gibt es immer wieder...

...dieser leicht abgewandelte Titel des Liedes, mit dem Katja Ebstein 1970 den dritten Platz beim Eurovision Song Contest (ESC) bzw. dessen Vorläufer belegte, ist Programm für das, was in den letzten 15 Jahren beinahe ausnahmslos jeder deutsche Beitrag beim weltweit größten Musik-Event erfahren musste: Wunden lecken am Tag danach. Wer sich den ESC aus deutscher Sicht anschaut, muss (seit Jahren schon) eine gewisse Leidensfähigkeit mitbringen. Mit grandioser Zuverlässigkeit, rangiert Schwarz-Rot-Gold am Ende der Show, nach grob vier Stunden, irgendwo auf der rechten Seite des Tableaus und dort sogar meist recht weit unten. Und dennoch heißt es im Folgejahr immer wieder hoffnungsvoll "aber diesmal" oder "damit schaffen wir es aber jetzt". Nur um dann wenige Monate wieder dieselben Schlagzeilen zu lesen "Enttäuschung beim ESC". Wie kann man enttäuscht sein, wenn man streng genommen keine Erwartung hatte bzw. haben durfte? Wünscht man sich bei manchen ESC-Beit...