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Krisen-Amnesie und Energie-Abhängigkeit

Die Geschichte der Abhängigkeit von Öl und Gas ist so alt... wie... ich? Ach du Schande!  Karikatur:  Michael Hüter 1973 Jom-Kippur-Krieg : Er wurde vom 6. bis zum 25. Oktober 1973 von Ägypten, Syrien und weiteren arabischen Staaten gegen Israel geführt. Nach dem Palästinakrieg (1948/49), der Suezkrise (1956), dem Sechstagekrieg von 1967 und dem Abnutzungskrieg (1968–1970) war er der fünfte arabisch-israelische Krieg des Nahostkonflikts. Der Jom-Kippur-Krieg war zusammen mit Produktionssenkungen der arabischen Ölförderländer Auslöser der Ölpreiskrise 1973. Der Benzinpreis stieg auf über eine Mark!Reaktionen hierzulande: Stilllegung von Zweitwagen, Heizölrationierung, Sonntagsfahrverbot, Geschwindigkeitsbeschränkungen. Und wir brauchten eine Umrüstung auf andere Energieträger... Alternative Fortbewegung - Benzin für 1 Mark - Camping auf der (gesperrten Autobahn) - Foto: Collage 1979 Islamische Revolution : Verbraucher_innen mussten für Heizöl immer neue Höchstpreise bezahlen u...
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Der Krieg am Golf zeigt, welcher Irrweg Öl und Gas sind

Der Krieg tobt im nahen Osten. Die Preise für Benzin und Diesel auf einem Allzeit-Hoch. Reaktion vieler Deutscher, die gerade nicht im Land sind: " Hallo Bundesregierung - mein Flieger aus Dubai hebt nicht ab. Bitte mich abholen, schnell! ". Von Tui Cruises liegen die Kreuzfahrtschiffe „Mein Schiff 4“ und „Mein Schiff 5“ mit einer Kapazität für insgesamt gut 5.000 Reisende wegen des Iran-Krieges in der Region im Hafen von Doha fest. Es kreisen Militärhubschrauber über dem Hafen, zwei Kriegsschiffe liegen in Sichtweite und in regelmäßigen Abständen warnt das Handy vor Raketen. Sorge eines Urlaubers: „ Uns geht langsam die frische Kleidung sowie Hygiene-Artikel aus. “. Ernsthaft Waltraud? Dann muss man vielleicht nicht ständig zwischen der "AbtanzBar" auf Deck 5 und dem Tattoo-Studio auf Deck 4 hin- und herdackeln, sondern vielleicht einmal die Bordwäscherei in Anspruch nehmen! Herrgott! " Ach warte, da kommt die nächste Rakete - schnell hol das Handy raus! ...

Diba, diba, Dubai!

Es gab eine Phase (so irgendwann mit Beginn der Pandemie), da zog es auf einmal ganz viele Menschen, ähm sorry, ich meine Influencer_innen, nach Dubai. Sie haben Deutschland den Rücken gekehrt und sind mit Sack und Pack ausgewandert. Durch den aktuellen Konflikt USA-Israel-Iran bekommt die schöne (neue) Glitzerwelt aber nun eine ganz andere Seite, die so rein gar nicht in die hübsche Instagram- und TikTok-Welt passt... Nicht mehr so "I like, I like" - Skyline Dubais nach Raketeneinschlag -  Foto: dpa/Altaf Qadri  Einige haben damals als Gründe angegeben, dass Ihnen hierzulande das verdammte Kartoffel-Emirat Deutschland Knüppel zwischen die Beine werfe und ihnen die Freiheit nehme, Content so zu gestalten, wie sie es gerne würden. Es ist schon ein paar Jahre her, da hat der Youtuber Simon Desue einen Falschgeld-Scherz gemacht. Desue hatte 2019 in zwei Videos auf der Internetplattform Youtube behauptet , sich 10.000 Euro Falschgeld im Darknet beschafft zu haben und das Geld be...

"Germany - zero points!" - Mal wieder...?

Ich war beim diesjährigen Vorentscheid des Eurovision Song Contest "ESC" (leider) anderweitig verhindert und musste mir alles im Nachgang anlesen und anschauen. Doch ganz ehrlich? Verpasst habe ich wohl nichts. Noch bevor in Deutschland überhaupt der ESC-Vorentscheid 2026 am Samstag (28. Februar 2026) über die Bühne gegangen ist, sah es bereits düster aus: In den internationalen Wettquoten ist Deutschland regelrecht in den Keller gerauscht – und das ohne feststehenden Act! Während Länder wie Finnland, Griechenland oder Dänemark bereits zweistellige Siegchancen verbuchten, dümpelte Deutschland laut der ESC-Website eurovisionworld.com im hinteren Feld. Stand heute reicht es nur für Platz 22. Der deutsche Beitrag – obwohl bis dahin noch gar nicht gekürt – kam in den Prognosen lediglich auf rund ein Prozent Siegchance. Da hat man einfach mal die Statistik und die glorreichen letzten Plätze der Vergangenheit zusammengezählt. Bild: KI-generiert Nun steht der Titel fest und es ist ...

Was in den USA passiert, ist eine Blau(!)pause für Deutschland

In den Vereinigten Staaten sind jüngst Ergebnisse aus drei Umfragen verschiedender Institute veröffentlicht worden. Alle kommen zu dem Ergebnis, dass (im Nachhinein) die Wähler_innen denken, dass Joe Biden doch keine so schlechte Politik gemacht hat. Selbst das eigentlich Donald Trump wohlgesonnene Umfrageinstitut „Rasmussen Reports“ stellte fest: Potenzielle US-Wähler_innen finden, Joe Biden habe einen besseren Job gemacht als der derzeitige US-Präsident. Übrigens ist man einer aktuellen Umfrage zufolge  aktuell/im Rückblick auch hierzulande der Meinung Olaf Scholz (SPD) habe als Kanzler einen besseren Job gemacht (35% zu 22%) als Friedrich Merz (CDU). In den USA gaben 48 Prozent der Befragten an, Biden sei der bessere Präsident gewesen. Trump hingegen bescheinigen nur 40 Prozent, er mache einen „guten Job“. Jetzt, nachdem... Trump Teile des Weißen Hauses abgerissen hat, um einem pompösen Ballraum zu weichen,  die USA ihre Mitgliedschaft bzw. Mitarbeit in mehr als 60 Organi...