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Gen Z regelt Halloween - was für ein Wochenende!

Hallelujah, was ein Wochenende. Es begann Freitag, als ich eigentlich nur noch "schnell" drei, vier Sachen einkaufen wollte, die ich beim Wocheneinkauf am Dienstag zuvor schusseligerweise vergessen hatte und für die Mittagessen-Gestaltung am Wochenende (zwingend) benötigte. Und ich hätte es eigentlich besser wissen müssen: Überall unentschlossene Kund_innen, mit mitten im Gang geparkten Einkaufswagen, das Personal am Anschlag, um Regallücken bestmöglich wieder aufzufüllen, eine Gruppe Jugendlicher, die im Süßwaren-Gang breit und lautstark darüber diskutiert, was nun "in echt" der letzte heiße Scheiß ist und was nicht (ich kam mir teils wie der meckernde Rentner vor, den ich als Kind gehasst habe). Der Supermarkt war rap-pel-voll. Wie immer, wenn mal "unvorhergesehen" ein Feiertag auf einen normalen Einkaufstag fällt (" Hilde! Samstag haben die Läden zu! - Paul, dann fahr nochmal schnell los! "). Und in rund sechs Wochen müssen wir alle ganz tapfe...
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Auswärts essen? Ja gar kein Problem - auf Kredit oder mit Hypothek?

Neulich war ich mit der Familie essen. Beim Vietnamesen. War ich noch nie. War lecker. Und auch sehr gastfreundlich. Preislich war es auch in Ordnung - zwei Erwachsene, zwei Jugendliche, vier Hauptgerichte und drei Vorspeisen, Getränke = 120 Euro, mit Trinkgeld. Soweit so unspektakulär. Nein, ganz im Ernst: Etwas über 25 Euro pro Person finde ich äußerst angemessen, ja streng genommen sogar günstig. Keine Ironie, kein versteckter Sarkasmaus. Bild KI-generiert Doch allerorten hört man immer wieder seltsame Blüten, die in der Gastronomie treiben. Seit dem 1. Januar 2026 gilt in der deutschen Gastronomie eine dauerhafte Mehrwertsteuersenkung auf 7 % für Speisen, um die Branche zu entlasten. Die Regelung beendete die Unterscheidung zwischen Verzehr vor Ort und Außer-Haus-Verkauf. Das war ja auch der Grund, warum die Abschlussfrage jeder McDonalds-Bestellung "hier essen oder mitnehmen" lautet: Vor-Ort-Verzehr ist bzw. war eine Dienstleistung und mit 19% teurer beseteuert, als das...

Der Kapitalismus ist durchgespielt

Spätestens als der erste Mc Donalds in Moskau auf dem Roten Platz eröffnete, war die (westliche) Welt sich sicher, der Kapitalismus hat gewonnen. Kritiker und Ökonomen führen jedoch mehrere Gründe an, warum der Kapitalismus in seiner jetzigen Form an ein Limit gerät:  Planetare Grenzen: Der Kapitalismus basiert auf permanentem Wachstum. In einer Welt mit endlichen Ressourcen führt unendliches Wachstum zwangsläufig zu Klimawandel und Umweltzerstörung. Extreme Ungleichheit: Die Schere zwischen Arm und Reich geht weltweit immer weiter auseinander. Wenn wenige Milliardäre mehr besitzen als die Hälfte der Weltbevölkerung, verliert das System an Legitimität. Technologischer Wandel (Plattform-Kapitalismus): Tech-Monopole (wie Google, Apple oder Meta) bestimmen ganze Märkte. Algorithmen und Künstliche Intelligenz verändern die Arbeitswelt so radikal, dass klassische Marktmechanismen (Arbeit gegen Lohn) in Bälde versagen könnten. Das neue Verhältnis zwischen Arbeiter und Unternehmer - Kar...

Ein Loblied auf die Generation X

Alles redet ständig über die " Gen Z ", über Millennials (Gen Y) und über Boomer . Doch über eine Generation wird relativ wenig bzw. selten geredet. Die Generation X . Zur Einordnung... Quelle: Reddit Die ersten Worte der Generation Alpha (die ab 2013 Geborenen) sind nicht "Mama" oder "Papa" gewesen, sondern "Hey Siri!". "Alexa" hätten sie sehr lange für eine unsichtbare große Schwester halten können. Es ist die erste Generation, die komplett im 21. Jahrhundert aufwächst. Für sie sind künstliche Intelligenz, virtuelle Realität und vernetzte Geräte völlig selbstverständlich. Ihre Spielzeuge sind smart, ihre Spiele interaktiv und ihre Klassenzimmer teilweise virtuell. Vermutlich träumen sie sogar im Binärcode. Generation Z (geboren zwischen 1997 und 2012) wächst praktisch mit einem Smartphone in der Hand auf und WLAN hält sie für ein Grundrecht. Diese Generation hat mehr Memes gesehen und erstellt, als alle anderen. Sie drücken sich zu...