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Links-grüne Traumtänzerei...

 ...mehr als diese drei Worte braucht es hierzulande nicht, um jedwede Idee bereits im Keim zu ersticken, jeden progressiven Gedanken abzuwürgen. Egal welcher Geistesblitz: Ein stumpfes Etikett und die Diskussion scheint beendet, ohne ein einziges wirkliches Argument. Wer sich hingegen etwas Mühe macht und durch die Geschichte schaut, merkt schnell, was heute als Traumtänzerei (o.ä.) betitelt wurde, ist morgen schon schlicht der banale Alltag, eine Selbstverständlichkeit, über die niemand mehr (ernsthaft) diskutiert. Beispiele gefällig? Bitteschön: Quelle: Web.de , Welt und FAZ - Bild: Collage Vor grauer Uhrzeit erfand der Mensch das Rad - nicht wenige waren der Meinung, dass dies die Götter erzürnen würde. Etwas später hatten Menschen Angst vor Elektrizität. Moment... zu abstrakt? Zu lange her? Bitte: 1976 wurde die Anschnallpflicht in Autos "obrigkeitsstaatliche Bevormundung" genannt. Viele Frauen (und Männer) verweigerten das Anschnallen, oft aus Sorge um den Komfort, Kn...
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DAS TRUMP-PHONE IST DA!

Hurra Hurra! Monatelang wurde der Launch des "T1" verschoben - manche der 600.000 Vorbesteller bangten, ob sie das Gerät überhaupt erhalten und ihre 499 Dollar bzw. die 100 Dollar Anzahlung womöglich futsch seien. Doch nun können es alle amerikanischen Idio - Patrioten endlich in den Händen halten. Das Smartphone mit "Premium-Performance. Mit Stolz amerikanisch". Doch es ist auch mit diesem Masterpiece wie mit Trump selbst (Achtung, Mörder-Wortwitz!) - nicht alles Gold, was glänzt. Es kommt neun Monate zu spät , dafür sieht es einem zwei Jahre alten Handy aus Taiwan verblüffend ähnlich. Natürlich ist es goldfarben, natürlich steht "Trump" darauf - viermal! Bild: Collage Warum ist diese eigentlich-Banalität nun wieder ein Grund für einen Post meiner Lieblings-Orange?  Da ist zunächst einmal die ursprüngliche Ankündigung, das Telefon sei "made in USA". Da wage ich mal keck die Behauptung, dass da der Wunsch Vater des Gedanken war. Ich weiß gar n...

Wunden gibt es immer wieder...

...dieser leicht abgewandelte Titel des Liedes, mit dem Katja Ebstein 1970 den dritten Platz beim Eurovision Song Contest (ESC) bzw. dessen Vorläufer belegte, ist Programm für das, was in den letzten 15 Jahren beinahe ausnahmslos jeder deutsche Beitrag beim weltweit größten Musik-Event erfahren musste: Wunden lecken am Tag danach. Wer sich den ESC aus deutscher Sicht anschaut, muss (seit Jahren schon) eine gewisse Leidensfähigkeit mitbringen. Mit grandioser Zuverlässigkeit, rangiert Schwarz-Rot-Gold am Ende der Show, nach grob vier Stunden, irgendwo auf der rechten Seite des Tableaus und dort sogar meist recht weit unten. Und dennoch heißt es im Folgejahr immer wieder hoffnungsvoll "aber diesmal" oder "damit schaffen wir es aber jetzt". Nur um dann wenige Monate wieder dieselben Schlagzeilen zu lesen "Enttäuschung beim ESC". Wie kann man enttäuscht sein, wenn man streng genommen keine Erwartung hatte bzw. haben durfte? Wünscht man sich bei manchen ESC-Beit...

Sachsen-Anhalt könnte zu einer Art "Sandbox" werden

Am 6. September findet die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt statt. Das klingt weit weg, ist aber in weniger als fünf Monaten. Anfang 2022 lag die AfD in diesem Bundesland bei etwas um die 20% in den Umfragen. 2023 bereits bei 26%, 2024 bei 30% und seit September 2025 bei 39 oder 41%. Sie hat also stetig hinzugewonnen in der Gunst der Wähler_innen. Aktuell zumindest scheint allerdings das Ende der Fahnenstange erreicht zu sein (vorerst). Was bedeutet das denn nun? Vielerorts wird vor einer "absoluten Mehrheit" gewarnt, welche die Partei erlangen könnte. Da das letzte Mal, wo eine Partei hierzulande allein regieren konnte schon sehr lange her ist und sich nicht mehr viele daran erinnern werden, hier einmal ein Rechenbeispiel, wie dies möglich werden kann... KI-generiertes Bild anhand des AfD-Wahlprogramms Wenn wir mal folgendes Szenario ausmalen: Die AfD kann lt. der letzten Umfrage  mit 41% der Stimmen rechnen, die CDU 26% und die Linke 12% der Stimmen. Grüne und BSW würden nach...

Was "typisch Deutsch" ist? Ich sag's euch!!

Gartenzwerg und Sauerkraut, Bier und Oktoberfest: Das sind nur wenige Beispiele, die viele Menschen mit Deutschland verbinden. Andere wiederum denken an Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit, wieder andere an klassische Musik, Schiller, Goethe & Co. Was typisch deutsch ist, hängt also stark vom Betrachter und vom jeweiligen Kontext ab. Und vorab schon mal der wichtigste Grundsatz: Verallgemeinerungen sind immer Unsinn! Der/die Deutsche an sich wird im Ausland gerne mal mit gewissen Assoziationen und ja auch Stereotypen in Verbindung gebracht. Beispielsweise vorrangig für Amerikaner ist "Bayern = Deutschland", bzw. in jener Vorstellung tragen halt alle Deutschen (das ganze Jahr) Dirndl und Lederhosen. Aber Europa ist dort für viele auch ein "Land".  Grafik: Collage   Das gilt allgemein hin als „ Typisch Deutsch “: 11 Beispiele Pünktlichkeit: Als besonders pünktlich gelten Deutsche vor allem bei Menschen aus Ländern mit einem etwas lockeren Umgang mit der Zeit – etw...