"Ich zahle mit EC-Karte" - so hört man es zigfach in Supermärkten, Tankstellen und sogar auch bei kleinen Beträgen in Bäckereien. Und man möchte Ihnen entgegenschreien "Nein, tust du nicht!". Die "EC-Karte" war eine "Begleiterscheinung" zum Eurocheque, dem Stück Papier, das in den 1950er und -60er Jahren den Siegeszug im bargeldlosen Bezahlen antrat. Überhaupt: Mehr und mehr bargeldlose Lohnzahlungen führten damals zu einem sprunghaften Anstieg privater Girokonten. 1972 wurden in den teilnehmenden Staaten eine gemeinsame Scheckurkunde und eine einheitliche Scheckgarantiekarte eingeführt. Die Karte hatte - wie auch heute - eine begrenzte Gültigkeit, die Schecks hingegen keinerlei "gültig bis"-Aufdruck. Die EC-Karte diente also zunächst dazu, dass man mit Scheck und Karte zwei Legitimationsmittel hatte, um damit (bargeldlos) zu zahlen, weshalb man seinerzeit auch Schecks und Karte stets getrennt aufbewahren sollte (ähnlich w...