Jetzt ist erst einmal wieder ein Jahr Ruhe. Das Dschungelcamp, also known as "Ich bin ein Star - holt mich hier raus" (IBES) ist vorbei. Und mit Gil Ofarim ist auch noch ausgerechnet der Kandidat Dschungelkönig geworden, der im Vorfeld für Proteste, ja sogar Boykottaufrufe, mindestens jedoch Kopfschütteln und Stirnrunzeln gesorgt hatte. Man darf jedoch dabei nicht vergessen: A) sagt RTL, dass man Gil O. schon lange vor seinem Antisemitismus-Skandal 2021 angefragt hatte, als "den Sänger Gil", B) RTL ist ja nicht die Caritas, sondern generiert mit der Promi-Resterampe aka "Dschungelcamp" durch Werbeeinnahmen zwischen 90 und 100 Mio. Euro - bei Produktionskosten von gerade einmal 30 Mio. Euro. Und das würde sicher nicht gelingen, wenn man Mutter Theresa und Mahatma Ghandi in das Format schickt. Da wirken die 100.000 Euro Gewinnsumme (sowohl für den Finalisten, als auch für eine/n Zuschauer_in im Gewinnspiel wie "Peanuts". Ein 30-sekündiger Werbes...