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Wunden gibt es immer wieder...

...dieser leicht abgewandelte Titel des Liedes, mit dem Katja Ebstein 1970 den dritten Platz beim Eurovision Song Contest (ESC) bzw. dessen Vorläufer belegte, ist Programm für das, was in den letzten 15 Jahren beinahe ausnahmslos jeder deutsche Beitrag beim weltweit größten Musik-Event erfahren musste: Wunden lecken am Tag danach. Wer sich den ESC aus deutscher Sicht anschaut, muss (seit Jahren schon) eine gewisse Leidensfähigkeit mitbringen. Mit grandioser Zuverlässigkeit, rangiert Schwarz-Rot-Gold am Ende der Show, nach grob vier Stunden, irgendwo auf der rechten Seite des Tableaus und dort sogar meist recht weit unten. Und dennoch heißt es im Folgejahr immer wieder hoffnungsvoll "aber diesmal" oder "damit schaffen wir es aber jetzt". Nur um dann wenige Monate wieder dieselben Schlagzeilen zu lesen "Enttäuschung beim ESC". Wie kann man enttäuscht sein, wenn man streng genommen keine Erwartung hatte bzw. haben durfte? Wünscht man sich bei manchen ESC-Beit...

"Germany - zero points!" - Mal wieder...?

Ich war beim diesjährigen Vorentscheid des Eurovision Song Contest "ESC" (leider) anderweitig verhindert und musste mir alles im Nachgang anlesen und anschauen. Doch ganz ehrlich? Verpasst habe ich wohl nichts. Noch bevor in Deutschland überhaupt der ESC-Vorentscheid 2026 am Samstag (28. Februar 2026) über die Bühne gegangen ist, sah es bereits düster aus: In den internationalen Wettquoten ist Deutschland regelrecht in den Keller gerauscht – und das ohne feststehenden Act! Während Länder wie Finnland, Griechenland oder Dänemark bereits zweistellige Siegchancen verbuchten, dümpelte Deutschland laut der ESC-Website eurovisionworld.com im hinteren Feld. Stand heute reicht es nur für Platz 22. Der deutsche Beitrag – obwohl bis dahin noch gar nicht gekürt – kam in den Prognosen lediglich auf rund ein Prozent Siegchance. Da hat man einfach mal die Statistik und die glorreichen letzten Plätze der Vergangenheit zusammengezählt. Bild: KI-generiert Nun steht der Titel fest und es ist ...

Bandfotos aus der Hölle - ist das Kunst oder kann das weg?

Mit Künstler_innen ist das ja so eine Sache... teils ein Völkchen für sich. Man kennt das mit Star-Allüren á la " Ich will nur das hawaiianische Wasser XY, bei 7,6°C gekühlt in meiner Umkleide! " oder in dergleichen soll alles in weiß sein, vom Sessel über den Teppich bis zu den Blumen. Nun frage ich mich schon länger, haben die bei ihren Starporträts ebenso einen an der Klatsche? Wie ist es bitte sonst zu erklären, dass teils so skurrile Fotos zustandekommen, wie man sie zur Genüge kennt? Oder sagen die Fotografen " Du ich habe da eine völlig fancy Idee! "? Ich weiß es nicht - ich bin da auf meine Vorstellungskraft angewiesen. Ich nehme euch mal mit, wie ich mir das vorstelle... jüngst laß ich einen Artikel über die Kandidaten für den ESC-Vorausscheid und habe ein paar tolle Schnappschüsse gefunden. By the way: Mir scheint, die Zeiten wo du mit deinem bürgerlich-biederen Namen á la "Jeanette Biedermann" o.ä. auftreten konntest, sind endgültig vorbei: Cag...

Allemagne zero points - Germany no points!

Es gibt also immer noch Konstanten im Leben, auf die man sich verlassen kann... ich hatte es im letzten Beitrag bereits erwähnt: Der Mai steht traditionell dafür, dass sich die halbe Welt mit Spargel zuschüttet, als gäbe es kein Morgen mehr, der FC Bayern wird vorzeitig Deutscher Fußballmeister wird und Deutschland verkackt beim ESC. Nun, mit der Meisterschaft müssen wir doch noch warten, bis der BVB patzt. Aber ansonsten... Jan Böhmermann hat es bereits im Vorfeld geahnt . Germany - no points, naja beinahe - hat nicht viel gefehlt. Und dabei war es doch dieses Mal so verheißungsvoll: Mit "Lord Of The Lost" trat ein gänzlich unkonventioneller Beitrag als sonst an - eine Dark-Rock-Band und nicht der typische Radio-Einheits-Pop. Erinnerungen an 2006 wurden wach, als die Hard-Rock-/Heavy Metal-Band Lordi für Finnland den ESC gewann. Tja, das war aber vor 17 Jahren - da war das noch ein Highlight, im sonst noch sehr braven, biederen ESC. Leider die Regel, anstatt die Ausnahme... ...