Was haben wir in den vergangenen Jahren nicht für wundersame Konstellationen erlebt, mit der schönsten Nebensache der Welt? 2018 vergab die FIFA die Fußball-WM (der Männer) an Russland (da hatte man schon vier Jahre lang die Krim annektiert), 2022 an Katar (Stadionbesuch bei +35 Grad oder Public Viewing daheim zur Weihnachtszeit mit Glühwein statt Dosenbier), 2034 ist Saudi-Arabien dran - auch so ein Staat, der für Pressefreiheit und Menschenrechte überall bekannt ist. Und dieses Jahr also in den USA nebst Kanada und Mexiko. FIFA-Chef Gianni Infantino hat Trump einen kiloschweren, selbst erschaffenden Friedenspreis überreicht (den gab es früher nicht) und eine Medaille, die sich der US-Präsident selbst umhängen durfte. Kritiker empfanden die Show als reine Selbstdarstellung - außerdem soll die FIFA als Organisation laut Statuten eigentlich unpolitisch sein. Naja. Unabhängig davon: Was derzeit in den USA abgeht, ist eigentlich unterirdisch. Und mit dem sportlichen Großereignis bek...