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Mondpreise oder Inflation?

24 Euro für einen Eisbecher?
Eine Portion Pommes im Freibad für 6 Euro?
Spare Ribs für 35 Euro?
Ein Liter Sonnenblumenöl für 5 Euro?
Eine Flasche Mineralwasser für 10 Euro?
Okay, da sind wir noch meilenweit von dieser Touristen-Abzocke entfernt, wo für zwei Teller Spaghetti nebst Wasser hunderte von Euros berechnet werden. https://www.welt.de/vermischtes/article201279876/Touristenabzocke-in-Rom-429-80-Euro-fuer-zwei-Teller-Spaghetti-und-Mineralwasser.html
Und ja, ich weiß, dass es gerade kaum etwas gibt, was nicht teurer wird und ich verstehe durchaus, dass auch die Gastronomie, die allerseits gestiegenen Kosten (Produkte, Energie, Personal, etc.) irgendwie weiterreichen muss. Früher musste der Gastronom seinen Wareneinsatz als Faustformel standardmäßig mit drei (Wareneinsatz, Fixkosten, Gewinn) multiplizieren - kostete ihn also sein Schnitzel im Einkauf 5€, war es auf der Karte mit 15€. Heute muss der Betrag offensichtlich aber schon vervierfacht werden (gestiegener EK vielleicht 6€, Endpreis folglich 24€). Aber mal im Ernst, wer soll sich sowas denn noch in Zukunft leisten?
Früher hatte ich mal begeistert am PC "Fußball Manager" gespielt. Da musste man u.a. den Eintrittspreis fürs Stadion festlegen. Für Standardspiele hatte man da 15DM genommen und dann kamen auch gut und gerne 40.000 ins Stadion (Summe: 600.000). Bei Top-Spielen dachte man sich, nehmen wir mal 30DM - und dann kamen nur 10.000 (Summe 300.000). Will sagen: Wenn ich Preise erhöhe, führt das nicht immer zu mehr Einnahmen. Wenn ich mittlerweile im Restaurant mit zwei großen (0,5l) Cola zu je 4,75€ theoretisch einen ganzen Kasten mit 12l im EK finanziere, dann muss sich die Gastronomie nicht wundern, wenn man sich nur noch an einem Getränk festklammert und beim Absacker oder Espresso danach dankend abwinkt. Eine Lösung könnte sein, sich nur noch Essen für zu Hause zu bestellen - dann warte ich schon gespannt auf die/den Erste/n, wo eine "außer-Haus-Pauschale", inkl. Aufpreis oder "Umwelt-Soli" für die Einwegverpackung, berechnet wird.

(Sarkasmus ein) Wenn dann irgendwann die Übertragung von Wertpapieren oder Wohneigentum auch nicht mehr genügt und man für einen Hagebuttentee mit Zitrone einen Gehaltsnachweis nebst zwei Bürgen benötigt https://www.youtube.com/watch?v=PYQ-Zw2BMi8, na dann gute Nacht! Ich lege mir schon mal vorsorglich eine Schubkarre zu, um die notwendigen Barmittel zukünftig transportieren zu können und mit der Renovierung des Wohnzimmers warte ich auch noch ein bisschen ab. (Sarkasmus aus)



 

Kommentare

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