Jetzt ist erst einmal wieder ein Jahr Ruhe. Das Dschungelcamp, also known as "Ich bin ein Star - holt mich hier raus" (IBES) ist vorbei. Und mit Gil Ofarim ist auch noch ausgerechnet der Kandidat Dschungelkönig geworden, der im Vorfeld für Proteste, ja sogar Boykottaufrufe, mindestens jedoch Kopfschütteln und Stirnrunzeln gesorgt hatte. Man darf jedoch dabei nicht vergessen:
Da wirken die 100.000 Euro Gewinnsumme (sowohl für den Finalisten, als auch für eine/n Zuschauer_in im Gewinnspiel wie "Peanuts". Ein 30-sekündiger Werbespot in der Prime-Time bei RTL kostet typischerweise zwischen 80.000 und 100.000 Euro und allein bei der Eröffnungsshow am 23. Januar entfielen auf 215 Minuten Sendezeit satte 55 Minuten Werbung! Hinzu kommen die 50 Cent pro Anruf im Televoting: Es gibt keine offiziellen, kontinuierlichen Daten über die exakte Anzahl der Anrufe, aber ein Bericht aus dem Jahr 2017 deutete darauf hin, dass für Dschungelprüfungen teilweise etwa 10.000 Camp-Fans anrufen sollen. Als es um den Einzug ins Finale ging, wurden hingegen die meisten Anrufe in einem Dschungelcamp-Halbfinale seit dem Start im Jahr 2004, also sozusagen "ever" verzeichnet.
Beim "ER-TE-EL" wird man also mutmaßlich die ein oder andere Flasche "Kellergeister" geköpft haben, als das Management von Gil die Teilnahme bestätigte, anstatt über Moral und Werte zu philosophieren. Die von RTL titulierte Unterhaltungsshow hat im Jahre 2026 einfach andere Maßstäbe als ein "Am laufenden Band" mit Rudi Carrell oder "Einer wird gewinnen" mit einem eloquenten Hans-Joachim Kulenkampff.
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| Die drei IBES-Finalisten warten, mit Gesichtsmaske, auf das Ergebnis - Foto: RTL |
Ausgerechnet am RTL-Dschungelcamp entzünden sich, nach nunmehr sage und schreibe 19 Staffeln Hoden- und Anusverköstigungen, (mal wieder) die großen moralphilosophischen Debatten? Manche erinnern sich vielleicht noch an den (bis dato) brisantesten Dschungelstreit anno 2011 zwischen Sarah Knappik und Mathieu Carrière. Das hatte im Nachhinein jedoch gegen die diesjährige Konfrontation zwischen Gil und "Ariel" eher etwas von einem romantischen Candle-Light-Dinner. Dreh- und Angelpunkt in diesem Jahr: Darf Gil Ofarim, der 2021 behauptet hatte, in einem Leipziger Hotel wegen seiner Davidstern-Kette kein Zimmer bekommen zu haben, das Trash-Format gewinnen und „Dschungelkönig“ werden? Zur Erinnerung: Der Hotelangestellte Markus W. erstattete aufgrund Ofarims (unwahrer) Behauptung seinerzeit Anzeige wegen Verleumdung. Über seine "Social Media"-Accounts ernete er daraufhin einen Shitstorm und über seine dienstliche E-Mail-Adresse lief sogar eine Morddrohung ein. Sein damaliger Chef bot ihm an jenem Abend an, ihn für einige Tage an einen sicheren Ort zu bringen. 15 Minuten später holte ihn eine Limousine ab, berichtet der damalige Hotelangestellte.
Nicht nur das Schmier- Boulevardblatt „Bild“ hatte sich (naturgemäß) auf Ofarim eingeschossen, was by the way schon als, wie soll ich sagen, "interessant" betrachtet werden könnte. Denn im Nahostkonflikt hat sich das Blatt aus dem Springer-Verlag nicht wirklich um eine objektive Berichterstattung bemüht (gut, das tut es eigentlich nie - Motto: "If it bleeds, it leads"). Es warf geradezu inflationär mit Antisemitismusvorwürfen um sich (es genügte vollkommen, die Begriffe „Völkerrecht“ und „Gaza“ in einen Satz zu packen). Im Dschungel selbst personifizierte den moralischen Rigorismus der (Zital Gil O.) hysterische "Killer-Chihuahua" namens „Ariel“. Selbstgerecht und ohne irgendeinen Filter nannte die Schweizerin Gil O. immer wieder einen „Verbrecher“, "Lügner" ("Das 'G' in 'Gil' steht für 'gelogen'!") und einen „schlechten Menschen“. Beleidigte auch andere Mitcamper als "peinlich", "widerlich", "ekelhaft", „Schmutz“ und „Idiot“. Warf dem Promi-Bauer Patrick vor, wenn es hier keine Kameras gäbe, hätte er die Ehebrecherin Eva (hatte Sex mit dem mittlerweile Ex-Mann von Samira), welche Ariels Meinung nach permanent mit ihm flirten würde, "längst schon gebumst" - ein regelrechtes Diffamierungs-Tourette zur besten Sendezeit. Auf ihr eigenes Verhalten angesprochen kam in der Regel nur Blockade mit Null Einsicht oder maximal minimaler Selbstreflexion... Zitat(e): "Ich rede manchmal schneller, als ich denke.“ oder „Ich nehme sehr gerne Ratschläge an. Aber nicht, wenn es um meine Meinung geht!“ - keine Pointe. In den sozialen Medien wird sie dafür jedoch geradezu überschwänglich als feministische Ikone, die sich nichts sagen lässt, gefeiert. Eine 22jährige, welche bei der abendlichen Essenslieferung die Shiitake-Pilze als "Shit Take" interpretiert und wörtlich übersetzt als "nimm die Scheiße"-Pilze assoziiert. Da möchte ich mir eine Spalt-Axt ins Stammhirn rammen.
Übrigens widerspricht Ariels Mutter vehement der Darstellung ihrer Tochter, sie hätte keine schöne Kindheit gehabt. Konkret warf Ariel vor laufenden Kameras tränenreich u.a. vor, ihre Mutter sei für die Trennung von ihrem geliebten (und verstorbenem) Vater verantwortlich und dass sie drei Stunden hätte fahren müssen, um ihn zu sehen. Laut Aussage der Mutter war es lediglich eine Stunde Entfernung, wovon sie sogar die Hälfte entgegengekommen sei, um sich in der Mitte zu treffen. Ferner sagte sie: "Das Verhalten von Valeria (so der bürgerliche Name, Anmerk. d. Redaktion) wurde nicht mehr erträglich. Es gab jeden Tag Terror, sie ließ sich nichts mehr sagen und beleidigte mich täglich bis zur Unerträglichkeit." - kommt uns das allen, die wir zwei Wochen lang am Bildschirm Zeugen des Lagerfeuer-Diskurs werden durften, nicht ein klein wenig vertraut vor? Ich bin geneigt, der Mutter Glauben zu schenken. Hat sich Pöbel-Barbie hier also vielleicht auch ein wenig die Realität zurechtgebogen, um auf die Tränendrüse drücken zu können? Schon peinlich, wenn man zuvor jemand als Lügner tituliert. By the way: Wenn Ariel mit dem harten Schweizer Dialekt "peinliCH" sagte, ist man sich teils unsicher gewesen, ob es vielleicht auch Huberts Schnarchen gewesen sein könnte. Zum Glück wurde sie von den Zuschauern einen Tag vor der legendären Prüfung "Creek der Sterne" rausgewählt - 750.000 Liter aus Hochdruckwasserwerfern und Ariel, das hätte was werden können...
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| Grafik: Collage |
Zurück zur Kernfrage: Gil-"wer hätte das gedacht"-Ofarim ist also Dschungelkönig. Um es im Jugendsprech zu formulieren: Darf er so? Wir erinnern uns einfach mal ganz kurz an 2013 und IBES-Teilnehmer Arno Funke aus Staffel 7 (Platz 9), manchen besser bekannt als Kaufhaus-Erpresser "Dagobert" (= schwere räuberische Erpressung). Oder 2009: Da wurde die wegen des Mordes (!) an ihrem Ehemann rechtskräftig verurteilte (!) Ingrid van Bergen vom IBES-Publikum sogar zur Dschungelkönigin gewählt. Oder einfach auch mal abseits des Dschungels schauen: Deutschlands Verschwörungstheoretiker "Numero Uno" Xavier Naidoo, der auch mit Aussagen auffiel, die ihm Antisemitismus- und Rassismus-Vorwürfe einbrachten und im Duett mit Rechtsextremisten sang, feiert nun vor ausverkauften Stadien sein Comeback. Vielleicht könnte sich Ariel auch mit ihm zusammentun - immerhin vertrat sie im Dschungel die Meinung "Die Erde ist flach. Das habe ich auf Tiktok gesehen!“ - gebt mir bitte nochmal die Axt! Hubert Fella mutmaßt: „Die viele Blondierung hat sich durchgefressen.“. Möglich, Hubert, möglich. Es stellt sich die Frage, wenn die Erde eine Scheibe ist, wie kann es zeitgleich in Australien taghell, aber in Deutschland finsterste Nacht sein? Ich wäre auf Ariels Argumentation gespannt.
Deutschland verzeiht also ganz offenbar auch schlimmere Vergehen als die Behauptung eines antisemitischen Vorfalls, für welchen Gil Ofarim, das sei nochmals festgehalten, nicht verurteilt wurde - das Verfahren wurde gegen eine Zahlung von 10.000 Euro Strafe eingestellt. Damit gilt er weder als verurteilt, noch - wie Ariel in 15 Tagen Dauerfeuer nie müde wurde zu betonen - als Verbrecher. Gelogen, ja. Aber im juristischen Sinne könnte man eher sie wegen Verleumdung bzw. übler Nachrede dranbekommen.
Übrigens: Gil war vor dem Einzug ins Dschungelcamp der Ansicht, dass er die erste Woche jede Prüfung absolvieren muss und in der zweiten Woche am ersten Tag rausgewählt wird. Es kam anders: Ariel musste in Woche eins in jede Prüfung und fragte sich ernsthaft immer wieder "warum?". Ariel glaubte, anfangs so oft (acht Mal) in die Prüfungen gewählt worden zu sein, weil "die Leute" sie "amüsant" fanden. Fanden die Zuschauer_innen etwa Daniela Büchner (2020) bei zwölf Prüfungen nur "amüsant"? Oder Larissa Marolt (2014) mit zehn Prüfungen? Gisele Oppermann (2019) oder Helena Fürst (2016) mit neun Prüfüngen? Oder eine Sarah Knappik, die 2011 eine Vielzahl an Prüfungen nicht antrat, weil sie Vegetarierin war/ist..? Es gab ja für alle disejährigen Kandidat_innen insgesamt 18 Staffeln zum Einstimmen - da hätte man sich darauf vorbereiten und denken können, dass wenn man am Tag eins den Turm zur allerersten Prüfung (Bungeespringen) erklimmt und auf halber Höhe lautstark aufkreischt "AAAH, EIN KÄFER!", dass dies das Publikum dankbar annimmt.
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| Tag 1 im Dschungel: "AAAH, EIN KÄFER!!" - Screenshot: RTL |
Beim großen Wiedersehen reflektierte sie dann doch "Ich habe übertrieben, aber mir war auch sehr oft langweilig." (ach so, na dann) um dann wiederum auch noch das Statement "Ich wollte meine Stimme erheben, aber nicht gegen den Menschen, sondern für die Werte. (…) Ich wollte auch nicht, dass er sich gemobbt fühlt." abzugeben (Schade Schokolade, hat nicht ganz funktioniert). Immerhin: Auf die Frage, ob Ariel glaube, Ofarim geholfen zu haben, Dschungelkönig zu werden, antwortet sie mit: "Ja". Immerhin.
Eine Psychologin erläutert: "Er hat einem mitunter Leid getan, so krass ist er angegangen worden. Alle waren misstrauisch, oder haben ihn frontal angegriffen”. Und: „Dadurch, dass er alles hingenommen hat, duldsam war, ist eben der Effekt der Entschuldung eingetreten”. Bedeutet: Gil wurde im Dschungelcamp durch das Verhalten seiner Mitcamper – allen voran Ariel – quasi an den Pranger gestellt. „Im Mittelalter gab es diesen Pranger auf dem Stadtplatz. Da wurde einer, der was angestellt hatte, angebunden, beschimpft und mit Schmutz beworfen. Und nach dieser Zeit war dann aber die Schuld abgegolten. Jemand, der derart auf jemanden einprügelt, der schon am Boden liegt, kriegt dann irgendwann selber so ein Image von jemand Bösem.” - die Psychologin meint in diesem Fall Ariel. Durch ihr Verhalten habe sie dazu beigetragen, dass „das Mitgefühl für den, der am Boden liegt” größer wurde. Denn „irgendwann ist es eben auch mal gut”.
Bei nahezu allen Mitcampern erntete Gils stetes Weiterkommen von Tag zu Tag Kopfschütteln. Am Lagerfeuer zeigte man Unverständnis, für all die Menschen, die für ihn anriefen. Simone Ballack sagte während der Nachtwache "wenn der gewinnt, gucke ich das nicht mehr" - ja das sage ich beim Eurovision Song Contest auch jedes Jahr, wenn wir wieder mal den letzten Platz einheimsen (am 16.05. ist es wieder soweit). Ich persönlich hatte ja im Vorfeld den Tipp abgegeben, dass Ariel den (undankbaren) 4. Platz machen wird, und sollte sie entgegen meiner Erwartung das Ding gewinnen, hätte ich IBES auch nicht mehr geguckt. Ariel wird bei der schlussendlichen Gewinnerbekanntgabe vermutlich die Hotellobby zerlegt haben - allein mit einer endlosen, verbalen "CH"-Attacke. Zumindest aber fassunglos reagiert haben wie IBES-Legende und Native-english-Speaker Cosimo Citiolo (2023, 5. Platz): „I don’t glaub this!“. Lucy Diakovska, "No Angels"-Sängerin und Dschungel-Gewinnerin des Jahres 2024 gab zum diesjährigen Finale folgendes, sachlicheres Statement: “Ich komme nicht damit zurecht, dass fehlende Reue, fehlende soziale Verantwortung und andere fehlende Werte am Ende so gefeiert werden.".
Gil Ofarim schaffte es in der Tat nicht, sich einmal an das Lagerfeuer zu stellen und zu sagen: "Es tut mir wirklich leid, dass ich dem Hotelmitarbeiter, den ich falsch verdächtigt habe, in eine so schreckliche Lage gebracht habe.". Er zeigte, bis auf ein kurzes Statement sowie seine Entschuldigung im Dschungeltelefon an die „Bürger von Leipzig/Sachsen“, bedingt Reue, bemühte sich aber nicht wirklich sichtbar um Wiedergutmachung. Berief sich stattdessen, wie auch sein Anwalt draußen bestätigte, auf eine ominöse „Verschwiegenheitserklärung“, die Gegenseite sprach hingegen von einer "Unterlassungserklärung". Ofarims Anwalt sollte den Unterschied eigentlich kennen (es sei denn er hat Jura nur an der Verona-Feldbusch-Universität studiert) - juristische Laien kamen aber sehr bald kaum noch mit. Zur Erläuterung: Untersagt sei ihm nicht nichts zu sagen, sondern lediglich, die nachweislich falsche Behauptung, Markus W. habe ihn wegen des Tragens einer Davidstern-Kette nicht ins Hotel gelassen, erneut zu äußern. Haben wir das auch geklärt.
Ofarim nährte im Camp sogar Zweifel an der Korrektheit der Beweise (bei den Videoaufnahmen würden Segmente fehlen) im Gerichtsverfahren. Seine Aussage "Ich bin freigesprochen" ist ebenfalls falsch. Das Verfahren wurde lediglich - wie oben bereits erwähnt - gegen eine Geldauflage in Höhe von 10.000 Euro nach § 153a der Strafprozessordnung (StPO) eingestellt. Dies bedeutet zwar, dass er weder vorbestraft noch verurteilt ist (soweit lag der nunmehr gekrönte Dschungelkönig richtig), es ist aber auch kein Freispruch – weder im juristischen noch im umgangssprachlichen Sinne. Ofarim supportet übrigens vehement den Staat Israel und folgt Benjamin Netanjahu auf Instagram - dem Ministerpräsidenten, gegen den der int. Strafgerichtshof 2024 aufgrund Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit Haftbefehl erlies und der jüngst Trumps "Friedensrat" beigetreten ist. Anderes Thema...
Aber: Er (Ofarim) gab sich eben (ob bewusst inszeniert oder echt) ruhig und teamorientiert, hat stoisch die Vorwürfe und Konfrontrationen ertragen, war höflich und freundlich, hat sich nicht provozieren lassen, hat immer mit angepackt. Er zeigte sich emphatisch, zollte sogar der fleischgewordenen helvetischen Inquisition (Ariel) per Handschlag Respekt, als diese davon erzählte, dass ihr Ex-Freund ein Kind mit einer anderen Frau gehabt habe (die Frau habe das Kind laut Ariel zur Adoption freigeben wollen) und Ariel sei demnach bereit gewesen, das Kind aufzunehmen (dies sei zu der Zeit herausgekommen, als Ariel selbst schwanger war). Er holte in neun Prüfungen (eine mehr als Ariel) mit Abstand die meisten Sterne (29). Er führte seit Tag 1 der zweiten Woche, also in der die Zuschauer_innen bestimmen, wer bleibt und wer nicht, fast durchgehend mit mehr als 50% der Stimmen. Er hat niemanden gezwungen, ihn zu diesem Format einzuladen, eine fürstliche Gage (mutmaßlich eine Viertelmillion Euro) zu bezahlen und schon gar nicht, für ihn anzurufen.
Ah ja, keine Fragen mehr, Euer Ehren. Die Moderatorin glaubt, die anderen Kandidaten hätten eine ganz genaue Vorstellung davon gehabt, "wie er sich hätte verhalten sollen". Zitat: "Er konnte doch die Erwartungen überhaupt nicht erfüllen, die ihr an ihn gestellt habt. Er war nett, er war devot, er hat Arbeiten getan, er hat nichts gesagt. Wie hätte er euch zufriedenstellen können?". Da ist durchaus was dran.
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| ...einfach irgendetwas, ansatzweise Positiveres - Grafik: Collage |
Jetzt dürfen wir uns wieder elf Monate die Köpfe zerbrechen, wen RTL für 2027 engagiert. Vielleicht ja Xavier Naidoo oder Jérôme Boateng? Luke Mockridge und Attila Hildmann? Um den Wendler ist es auch sehr still geworden. Melanie Müller, welche jüngst wegen des Zeigens des Hitlergrußes verurteilt wurde, war ja bereits drin (Siegerin 2014). Für Dieter Nuhr und Mario Barth läuft es aktuell vermutlich noch zu gut.
Wir dürfen gespannt sein. Auch, ob sich Herr Ofarim im Nachgang fragen wird, warum die Nation bei seiner Person gespaltener ist als bei der Frage nach einem AfD-Verbot. Auf die Frage, was er mit den 100.000 Euro Preisgeld macht, antwortete er bei der Pressekonferenz nach der Krönung als Dschungelkönig: „Ich bitte um Verständnis, es ist eine private Sache, aber es gibt da jemanden, der bekommt noch Geld. Und das steht ihm auch zu.“ Genaueres sagte er nicht - vielleicht gibt es ja auch eine Verschwiegenheitserklärung?



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