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Das liebe Kleingedruckte

Jüngst sah ich einen Bericht über die empörten Sparkassenkunden, welche Opfer der Panzerknacker von Gelsenkirchen wurden. Da wurde in mir der Gedanke laut, dass die Menschen sich allgemein ungern mit Details beschäftigen. Wir möchten es einfach - straight. Komplexe Themen, einfache Lösung. Daher gewinnt die AfD ja auch so immens an Zuspruch, denn sie verspricht sie einfache "Lösungen", die aber keine sind: "Die Energiepreise sind zu hoch? Da müssen wir einfach nur mehr Menschen abschieben!". Egal, anderes Thema.

"Ist das Schriftgröße 7...? UND LATEIN?!?" - Grafik KI-generiert

Die besagten Sparkassenkunden haben allerlei Habseligkeiten in ein Schließfach gelegt (also in mehrere, jede_r in sein/ihr eigenes), in der Annahme, sie sind dort sicher. Nun, Pointe: Ha-Ha, Nein. Manch eine/r lagert dort wertvolle Policen von Versicherungen oder notarielle Beglaubigungen, den Kaufvertrag vom Eigenheim, den KfZ-Brief vom Ferrari oder was auch immer ein. Wieder andere lagern dort ihr Edelmetall: Gold, Silber, Münzen, vielleicht auch den Familienerbschmuck. Und noch andere legen da Bargeld rein. Manche gar sechsstellige Beträge. Warum die nicht auf irgendeinem Konto geparkt werden? Der Grund ist einfach... Negativzinsen: Vor Juli 2022 zahlten Bank-/Sparkasssen-Kund_innen oft -0,5% Zinsen als Verwahrentgelt (aufgrund gestiegener Leitzinsen ist das aktuell meist nicht mehr der Fall). Selbst mit einem Freibetrag von beispielsweise 25.000 Euro schmälert sich eine Einlage von 100.000 Euro jährlich um etwa 375 Euro. Ein Schließfach kostet je nach Anbieter und Größe zwischen 50 und 200 Euro pro Jahr.

Und in irgendein Aktienportfolio stecken wollten die Anleger_innen es auch nicht, weil der Markt kann ja auch crashen. Mehr oder minder ist das also der Menschenschlag, der früher das Bargeld unter der Matratze hortete. Und in der Tat meinte eine Betroffene wirklich, "Hätte ich das Geld besser im Garten verbuddelt - da wäre es sicherer gewesen". Wenn man sich die einschlägigen Fotos des Einbruchs anschaut, hätte man das Gefühl verstanden. Ich meine, ist das jetzt nur ein Vorraum gewesen mit diesen komischen Holzregalen? Sind die Einbrecher über diesen Raum überhaupt erst an die Schließfächer gekommen? Oder sieht so ernsthaft der Schließfachraum einer handelsüblichen Sparkasse aus? Man weiß es nicht.

Eines der wohl bekanntesten Bilder vom Einbruch in Gelsenkirchen: Foto: NDR

Früher, im Alter von - keine Ahnung - sechs oder sieben Jahren hatte ich "den Wunsch eine Bank aufzumachen". Da sollten dann meine Geschwister, Eltern und Co. "ihr Geld anlegen". In meinem kindlichen Leichtsinn dachte ich, der Bettkasten meiner Schlafstätte, wäre ein prima Ort, um das Ersparte meiner Familie aufzubewahren. Rückblickend betrachtet wäre das in gewisser Weise vergleichbar mit einem Sparkassen-Schließfach. Es ist ja nicht so, dass Gelsenkirchen ein einmaliger Fall war. Die Art und Weise, dass man Wände mit einem Kernbohrer aufbohrt, wurde bereits 2013 praktiziert und seit 2020 praktisch jährlich. Auffällig: Sparkassen sind besonders häufig betroffen. Auch spannend: In einem Fall von 2021 lag die Sparkasse mitten im Wohngebiet von Norderstedt und die Anwohner_innen hatten sich zwar über die Geräusche am Samstag gewundert, weil aber die Einbrecher die Mittagsruhe einhielten und zwischen 13 und 15 Uhr vorschriftsmäßig Pause machten, schöpfte schlussendlich doch keiner wirklich Verdacht. Wie deutsch kann etwas sein?

Vorfälle von Schließfach-Einbrüchen - Screenshot Frontal21

Generell wurde in dem Bericht deutlich, dass diese Schließfach-Geschichten mehr schlecht als recht gesichert waren: Wenn es beispielsweise überhaupt Bewegungsmelder gab, waren diese entweder ausgeschaltet (weil es zu viele Fehlalarme gab - klar) oder defekt (endlich keine Fehlalarme mehr, lassen wir so) oder konnten abgeklebt werden. Ein ehemaliger Mitarbeiter berichtete, dass die Angestellten den Zugangscode zum Schließfachbereich über Jahre hinweg nie geändert hatten. Das soll ein simpler vierstelliger Code wie bei jeder gammeligen Bankkarte gewesen sein und selbst wenn Mitarbeiter ausschieden/entlassen wurden, wurde der Code nicht geändert. "Du Gabi, wo ist nochmal der Post-It mit dem Code zum Tresorraum, der hier immer an der Kaffeemaschine pappte?". Unglaublich.

Naja, die Frage, die sich mir als Nicht-Bankschließfach-Besitzer unweigerlich als Erstes stellte: Der Scheiß muss doch versichert sein. Ja, das ist er wohl auch, allerdings - und da sind wir wieder beim heutigen Thema - entschädigt die Versicherung der besagten Sparkasse jedes Schließfach mit max. 40.000 Euro. Und streng genommen, müsste man ja auch noch nachweisen, dass dort wirklich die seltene Krügerrand-Sammlung drin befand und nicht nur die Erstausgaben des Yps-Heftes sowie die letzten Capri-Sonnen mit Kunststoff-Strohhalm. However: Wenn also die eine Kundin dort 100.000 Euro in bar deponiert hatte, bekommt sie nun nicht einmal die Hälfte erstattet. Klar hätte sie höhere Werte mit einer zusätzlichen Versicherung absichern können, aber das hätte ja auch wieder extra gekostet.

So (oder ähnlich) stellt man sich einen Raum mit Bankschließfächern vor, aber doch nicht mit Holzregalen - Screenshot Frontal21

Es ist also wie schon erwähnt, dass sich der Mensch im Allgemeinen nicht gerne mit Details qäult - die Sparkassen-Kundin sich auch ungern mit einer Zusatzversicherung. Wenn wir etwas bei Ebay, Kleinanzeigen und Co. verschicken oder bestellen, kommt bei höherpreisigen Artikeln gerne der Wunsch nach dem versicherten Versand auf. Weil dann ist das Paket ja erstens nachverfolgbar und im unwahrscheinlichen Fall des Komplettverlustes bekommt man ja den Wert erstattet. Im Gegensatz zum (günstigen) Päckchen - geht sowas verschütt, hat man - ebenso wie bei normalen Briefen - Pech. Aber der werte Logistiker der Wahl hat auch bei Paketen einen Haken. DHL aber auch Hermes beispielsweise versichert jedes Paket mit maximal 500 Euro. Wer also auf die Idee kommt, seinen Goldbarren per günstigem 2kg-Paket zu verschicken, wird im Verlustfall dumm aus der Wäsche gucken. Die meisten werden allerdings erst im Fall der Fälle mit den Details vertraut und schauen dann dumm aus der Wäsche.

Es ist im Grunde dasselbe wie Allgemeine Geschäftsbedingungen. Im Ernst: Wer liest sich diese seitenlangen Bleiwüsten in Schriftgröße 7 ernsthaft komplett durch? Und versteht das Fachchinesisch dann auch noch? Die meisten unter uns (und da mache ich bei mir keine Ausnahme) scrollen ganz nach unten und klicken "akzeptieren". Okay, ich überfliege zumindest noch, aber kein Mensch (kein normaler) macht sich einen heißen "Spanische Orange"-Tee und setzt sich bei gedämpftem Licht und einer Decke über die Beine am Kaminfeuer in den Ohrensessel und studiert in Seelenruhe die neuesten Änderungen bzw. Aktualisierungen von Paypal, als wären es die neuesten Chroniken von Narnia. Im Ernstfall gibt es dann aber halt lange Gesichter. Wunderbar persifliert hat diese Thematik übrigens (mal wieder) South Park in der Folge "Humancentipad" am Beispiel von Apple.

"NEIN, es hat wieder nicht gelesen!" - Screenshot South Park

Ähnliches Problem: Viele von uns werden beispielsweise eine Hausratversicherung haben, die vielleicht sogar seit der ersten Wohnung unverändert besteht. Damals, als man vom ersten selbstverdienten Geld eine kultige Kabeltrommel als Couchtisch hatte und das vor dem Sperrmüll gerettete Sofa (Das geht doch noch!). Mittlerweile sind ein paar Jahre ins Land gegangen, die Jobs besser geworden und das Sofa ist einer Edel-Couch von Rolf Benz gewichen und der Couchtisch kommt in edlem Glas und Chrom daher - Designerstück. Und wir könnten es auch komplett auf die Spitze treiben: Waren die einzigen "Wertpapiere" damals ein paar Briefmarken auf dem Fliesentisch, so hängt nun vielleicht ein (echter) Renoir im Gäste-WC. Die Police der Hausrat läuft aber immer noch auf bummelige 5.000 Euro Gesamtwert, weil so kostete der Beitrag damals auch nur ein paar Euro, die man da auch gerade noch so übrig hatte. Klassischer Fall von Unterversicherung. 

Kommen wir zur Quintessenz: Fakt ist, wir mögen es einfach und Details stressen oder verunsichern uns nur. Wir lassen uns von smarten Bankberatern oder Versicherungsfachfrauen einlullen, mit dem guten Gefühl, dass man nun ja einen wichtigen Schritt getan habe, um ein Risiko bestmöglich abzusichern. Fakt ist aber auch: Banken wie Versicherungen sind im Grunde nicht viel anderes als Buchmacher. Man geht eine Wette ein. Bei Banken z.B. auf steigende Kurse, auf welche im Grunde auch die Bank hofft. Paradoxerweise ist es bei Versicherungen aber auch mit jeweils wechselnden Rollen vor und nach dem Vertragsabschluss: Vor der Unterschrift will dir die Versicherung beispielsweise weißmachen, dass es bei dir zu Hause brennen kann. Die ganze Bude fackelt dir ab, dein gesamtes Hab und Gut - weg! Und wenn das passiert hast du nichts mehr. Obdachlos. Mittellos. Sozialer Abstieg. Jobverlust. Sozialfall! Oder so ähnlich.

Du bist vielleicht skeptisch und verweist auf die Statistik, dass ja nur rund jede_r Sechste einen Hausbrand erlebt. Die Versicherung wird dich fragen, ob du vielleicht fünf Leute kennst, bei denen es schon gebrannt hat. Und du wirst nachdenklich, verunsichert. Ist vielleicht doch eine sinnvolle Investition/Absicherung und unterschreibst. Ab diesem Zeitpunkt tauschen sich gewissermaßen die Rollen. Denn mit dem Abschluss einer Feuerversicherung wettet bzw. hofft die Versicherung darauf, dass es bei dir eben nicht passiert, denn sonst müsste sie ja zahlen. Du denkst hingegen, egal wenn es jetzt brennt, bekomme ich ja wenigstens Schadensersatz, muss nicht unter der Brücke schlafen, meine neuen Möbel nicht im Sozialkaufhaus kaufen. Du hoffst nicht wirklich darauf, bist aber beruhigter, falls es dennoch passiert.

Einfach mal zu Hause checken: Max. Leistung der Steckdose und die der daran angeschlossenen Geräte - entweder über die Typenschilder oder in den Anleitungen - Foto: Collage
 

By the way: Wohnungsbrände entstehen klassisch durch vergessene Herdplatten, brennendes Fett sowie unbeaufsichtigte Kerzen und Rauchen, aber vor allem durch defekte Elektrogeräte und überlastete Steckdosenleisten. Tipp: Geht mal eure Räume durch und prüft, wie viele Geräte an welcher Mehrfachsteckdose angeschlossen sind. Um so etwas macht sich auch kaum einer einen Kopf. Also nicht nur, dass so mancher Drei-Euro-Toaster von Temu eine tickende Zeitbombe ist oder von welcher fraglicher Qualität wohl eine Dreiersteckdose für 1,99 Euro sein kann. Die maximale Belastung einer handelsüblichen Mehrfachsteckdose liegt in der Regel bei ca. 3.500 Watt (bei 16 Ampere und 230 Volt). Leistungstarke Geräte wie Wasserkocher, Heizlüfter, Waschmaschine oder Wäschetrockner haben normal schon rund 2.000 bis 2.500 Watt - allein zwei davon an eine Dreiersteckdose.. kritisch. Eine Überlastung droht bei zu vielen Geräten, die gleichzeitig im Betrieb sind, also Strom ziehen, was zu gefährlicher Überhitzung und im schlimmsten Fall zu einem Schwelbrand führen kann. Ebenso wie bei einer nicht vollständig abgerollten Kabeltrommel. So ähnlich jüngst auch per Zufall in der Sendung "Bella Italia" gesehen, als Peter und Angelika aus Erfurt meinten, mit ihrem nagelneuen Campingwagen stimme etwas nicht, weil innen drin nichts funktionierte - Klima, Fernsehen, Kühlschrank. Da rief man dann sofort den Fachmann, der kurzerhand unter den Campingwagen schaute und besagte Kabeltrommel vorfand, welche schlicht überhitzte (Minute 1:00:00 und 1:08:00).

Zurück zum Thema: Addiert mal spaßeshalber die Leistungen der Geräte, die bei euch zu Hause an den Mehrfachsteckdosen hängen und checkt das mit der Angabe auf eben jener Mehrfachsteckdose. Und wenn diese dann noch untereinander in Reihe gesteckt werden, na dann gute Nacht! An einem Stromkreislauf können auch nicht unbegrenzt viele Verbraucher hängen. Diese Thematik ist für so viele so abstrakt, dass sie sich nicht wirklich damit beschäftigen.

Hauselektrik bei den Griswolds - Screenshot "Schöne Bescherung"

Botschaft: Prüft mal die Versicherungshöhe eurer Hausratversicherung sowie die Hauselektrik! Und vergrabt die Ersparnisse im Garten.

NEIN, Spaß beiseite (was das Vergraben angeht). Überlegt vielleicht wirklich in eine Art (feuerfesten) Safe für Zuhause zu investieren, wenn ihr irgendetwas habt, was euch lieb und teuer ist. Und wenn: Lasst den professionell einbauen - den bei Amazon gekauften Möbeltrsor mit dem eigenen Parkside-Akkuschrauber an das Billy-Regal gedübelt... da könnt ihr den Einbrechern im Grunde auch gleich einen Tragegriff zum einfachereren Abtransport draufschweißen. 

Sichert wichtige Unterlagen/Schriftstücke digital in einer Cloud, dann habt ihr ein Backup, wenn der Laptop crasht/runterfällt, gestohlen wird oder halt den besagten Flammen zum Opfer fällt. Gegen letzteres hilft es dann auch nicht, wenn ihr alles Digitale auf den NAS-Speicher eurer Fritzbox aufbewahrt oder euch eine eigene "Cloud" z.B. Ugreen, Synology oder Western Digital in den Keller stellt. Das ist im Grunde ja auch nichts anderes als ne externe Festplatte oder (für manche besser "greifbar") ein größerer USB-Stick. Am besten also extern und somit vor Vorfällen in den eigenen vier Wänden geschützt (auch Einbruch/Diebstahl). 

  • Und da am besten nicht unbedingt in irgendeiner Gratis-Variante wie in eurem Outlook-Konto o.ä. - wie oft wurden die in der Vergangenheit schon gehackt? 
  • Oder allgemein bekannten Anbietern wie Dropbox, die schnell ein lohnendes Ziel sein könnten, einfach aufgrund der Vielzahl der Nutzer_innen. 
  • Oder mit einem unsicheren Server-Standort - aktuell würde ich meine hochsensiblen Daten nicht bei Google o.ä. aufbewahren - da ist mir die Hörigkeit der Tech-Oligarchen gegenüber der manischen Mar-A-Lago-Mandarine zu groß. 

Sichere Anbieter sind unter anderem (Beispiele!) pCloud oder Proton Drive mit Sitz in der Schweiz, Tresorit in Luxemburg oder Luckycloud aus Deutschland. Ich bekomme da keinerlei Provision für die Erwähnung - das ist meine eigene Recherche. Lest euch selber schlau und entscheidet selbst. Sicherheit gibt es aber nunmal nicht zum Nulltarif! Übrigens: Wann habt ihr das letzte Mal eure Rauchmelder gecheckt? Bleibt sicher!

 

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