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Perlen des Pop - Vol. 2 - Show Me Heaven

Willkommen, zu einer neuen Reihe in meinem Blog, mit der Rubrik "Perlen des Pop" - und es sei nochmals erwähnt: Nicht immer wird es nur um Popmusik gehen, aber dafür ändere ich nicht jedes Mal die beinahe-Alliteration. Auch sollte klar sein: Musik ist Geschmackssache und Geschmäcker sind verschieden. Daher ist das hier natürlich eine sehr subjektive Meinung... lebt damit (und scrollt weiter, wenn's euch nicht gefällt)!

Ich möchte Euch teilhaben lassen an (für mich) herausragenden Stücken der Musikwelt. Manches mag auf den einen oder die andere banal, trivial wirken - sei's drum. Aber es geht mir hier auch primär um Musikstücke, die vermutlich der breiteren Masse nicht geläufig sein werden - was schade ist. Wie Perlen im echten Leben, sind auch diese Fundstücke im (Format-)Radio eher nicht (oder wenn nur sehr selten) zu hören. Deshalb: Lasst Euch einfach mal drauf ein und wer neugierig geworden ist: Viel Spaß beim Nachhören...

Grafik: Pixabay (Collage)

In dieser zweiten Ausgabe geht es um ein Lied von...

Tina Arena - "Show Me Heaven"

Die Künstlerin 

Tina Arena wurde am 1. November 1967 in Melbourne geboren und heißt bürgerlich Filippina Lydia Arena. Sie ist eine australische Sängerin und Songschreiberin, die im Laufe ihrer seit 1974 andauernden Karriere rund zehn Millionen Tonträger verkauft haben soll und damit zu den erfolgreichsten Künstlern des Landes gehört. Sie wurde im Jahr 2008 als erste Australierin zum Ritter (Ritterin?) des französischen "Ordre national du Mérite" ernannt.

Tina Arenas Karriere begann bereits mit sieben Jahren in der TV-Show Young Talent Time. Als Teenager nahm Arena 1985 ihre erste Solosingle "Turn Up the Beat" auf. Ihr Durchbruch als Sängerin gelang ihr in Australien im Jahre 1990 als der Dance-Pop-Titel "I Need Your Body" Platz drei der australischen Singlecharts erreichte. Im Jahr 1995 hatte Arena den internationalen Durchbruch mit dem Titel "Chains", der in Großbritannien ein Top-10-Hit war und auch in den USA und Deutschland in die Charts kam. 



Der Song

Ich habe lange überlegen müssen, da ich zwischen zwei Songs von ihr hin und hergerissen bin. Das eine ist "Heaven Help My Heart", der andere „Show Me Heaven“. Letzteres ist ein Lied, das von den amerikanischen Sängern Eric Rackin und Jay Rifkin und der Songwritern Maria McKee geschrieben und von McKee für den Soundtrack zum Tom-Cruise-Film „Tage des Donners“ aufgenommen wurde, der im Juni 1990 von Epic Records veröffentlicht wurde. Tina Arena hat das Lied 1995 gecoverd und es erschien auf dem Album "Don't Ask", zusammen mit "Heaven Help My Heart" und dem einigen vielleicht bekannteren Lied von ihr "Sorrento Moon (I Remember)". Alle Titel waren in Deutschland im hinteren Drittel der Top100 platziert. Ich finde Tina Arena's Version von "Show Me Heaven" melodischer und kraftvoller. Das Lied handelt davon, dass man den einen Partner gefunden hat, mit dem alles ganz anders ist. So unglaublich, dass es schwer zu beschreiben ist.  

Nochmals: Sehr viele Songs laufen eher beiläufig an unseren Ohren vorbei, da (hierzulande) die Wenigsten auf den Text achten. Doch ich rate dringend dazu, sich ab und an mal Zeit zu nehmen und die Songtexte nachzulesen und ggf. zu übersetzen. Man wird des Öfteren überrascht sein. So machen wir das hier jetzt auch.

Und ja, bei der Übersetzung bzw. der Interpretation werde ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht immer 100%ig richtig/korrekt liegen - manches ist aus dem Englischen auch schwierig wortgetreu, bzw. so wie es sich der/die Komponist_in gedacht hat, ins Deutsche zu übertragen (da ist teils sogar bei deutschsprachigen Songs nicht immer 100%ig eindeutig, was der/die Künstler_in sich dabei konkret gedacht hat) - aber sinngemäß wird es sicher passen...

Der Songtext

Strophe 1:
There you go
Flashing fever from your eyes
Hey babe
Come over here and shut them tight

I'm not denying
We're flying above it all
Hold my hand, don't let me fall
You've such amazing grace
I've never felt this way
 
Da kommst Du daher, leuchtendes Fieber in deinen Augen. Hey Baby, komm her (zu mir) und schließe sie fest zu. Ich leugne es nicht: Wir fliegen über alldem (hinweg). Halte meine Hand und lass mich nicht fallen. Du hast eine unglaubliche Anmut - ich habe mich noch nie so gefühlt.

Refrain: 
Oh show me heaven cover me
Leave me breathless
Oh show me heaven please

Oh zeig' mir den Himmel, deck mich (damit?) zu. Raube mir den Atem. Oh, zeig mir den Himmel, bitte.

Strophe 2: 
Here I go
I'm shaking just like the breeze
Hey babe
I need your hand to steady me

I'm not denying
I'm frightened a much as you
Though I'm barely touching you
I've shivers down my spine* oh and it feels divine

Da bin ich und ich zittere wie diese Brise**. Hey Baby, ich brauche deine Hand, die mich stützt. Ich leugne es nicht, ich bin genauso ängstlich wie du. Obwohl ich dich kaum berühre, habe ich Gänsehaut - und es fühlt sich göttlich an.

*"shivers down my spine" wäre wörtlich zu übersetzen mit einem "Schaudern das den Rücken herunter" läuft - da es hier aber um ein positives Gefühl geht, wäre die korrektere deutsche Übersetzung die mit der Gänsehaut

**mitunter kann gemeint sein, dass besagtes Zittern sich so anfühlt, wie wenn auf einmal eine leichte, kühle Brise aufkommt 

Refrain - Bridge - Refrain

Do you know what it's like to dream a dream
Baby hold me tight and let this be, yeah
Oh show me heaven cover me
Leave me breathless
Oh show me heaven please
Show me heaven
Show me heaven
Leave me breathless, oh
Show me heaven if you please
If you please, if you please
Show me heaven, show me heaven
Leave me breathless, oh
Show me heaven
If you please
If you please
If you please, oh.

Weißt du wie es ist, einen Traum zu träumen? Baby, halte mich fest und lass es geschehen...

- - - - - 

Eventuell werde ich über "Heaven Help My Heart" ein andermal ausführen...

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